Ganzheitliches Wohlergehen, Qigong, Energiearbeit, Ganzheitliche Gesundheitsberatung
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Die Geschichte des Qigong 

 

Qi Gong bedeutet  das Üben und Kultivieren der Lebensenergie. Der Begriff ist relativ neu und erst etwa 60 Jahre in Gebrauch.  Vorher hießen die Übungen Dao bzw. Tao Yin, was Ziehen und Schieben bedeutet.  Weitere alte Begriffe für Qigong sind Nei Gong= inneres kultivieren und Xingqi= Kreisen des Qi.

 

Das Alter dieser Übungen, die heute als Qi Gong bezeichnet werden, ist nicht exakt festzustellen. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass Teile davon bis zu den Wu Schamanen in der Shang Dynastie 1500 v. Chr. zurückgehen. Es ist sogar möglich, dass der Ursprung von Qigong schon vor dem Jahr 5000 v. Chr. liegt. Da man ein Tongefäß dieser Zeit gefunden hat, dass einen Schamanen in der Zhang Zhuang "Stehen wie ein Baum Haltung" zeigt. Nach und nach entstanden Methoden und Philosophien, die das Erbe der Schamanen zum Teil weiterführten, aber bewusst einen rationaleren Weg einschlugen, so dass magische Elemente des Geister und Dämonen Glaubens  zumindest nicht mehr vorrangig waren oder von manchen ganz entfernt wurden. In einer Zeit vieler verschiedener Philosophien entstand das System der rechten Gesellschaftsordnung des Konfuzius und einige andere, die später zum Teil vom Daoismus absorbiert worden sind. Dabei ist der Daoismus weniger eine einheitliche Religion, die einen klaren Begründer hat, auch wenn oft behauptet wird, dass Laozi den Daoismus gegründet hat. Seine Gedanken haben den Daoismus stark geprägt. Jedoch sind alle wesentlichen Begriffe des Tao Te Ching auch schon lange vorher bekannt gewesen. Der Begriff Daoismus beschreibt vielmehr alle religiösen & philosphischen Vorstellungen Chinas, die ihren Ursprung auch in China haben  mit Ausnahme des ebenfalls chinesischen Konfuzianismus, der im Prinzip aber philosophische Gemeinsamkeiten teilt und den Daoismus seinerseits beeinflusste.   

 

Später nach der Hochzeit des Shamanismus waren es bis zur Gründung des Daoismus innerhalb diverser Traditionslinien die Fangshi (500 v. Chr. bis ca 500 nach Chr.),  die Qigong Übungen als Langlebigkeitstechniken praktiziert haben. Sehr viele Dinge, mit denen sich die Fangshi beschäftigten, sind später  inklusive des Qigong im Daoismus aufgegangen. Im Laufe der Jahrtausende nach der Ausbreitung des Buddhismus in China um 300 nach Christus  haben sich eine Vielzahl an Qigong Übungen auch in buddhistischen Klöstern entwickelt oder wurden aus daoistischen Tempeln übernommen.  Innerhalb der Kampfkünste Chinas, die mit dem Überbegriff Wushu bzw. Kung-Fu betitelt werden, gehört Qigong in unterschiedlichem Maße mit zum Übungsprogramm. Am Bekanntesten ist hier sicher das Eisenhemd Qigong der Shaolin Mönche.  Qigong war der allgemeinen Bevölkerung zumindest meist früher nicht leicht zugänglich. Es war Wushu-Kämpfern, Arztfamilen, daoistischen und buddhistischen Tempeln bzw. Klöstern sowie dem Kaiserhof vorbehalten.

 

Der Arzt und Parteimitglied der kommunistischen Partei Liu Guihzhen nannte die Qigong Formen, die er von seinem Onkel lernte, 1949 das erste Mal beim heutigen Namen Qigong.

Dabei wurden religiöse spirituelle Komponenten im Sinne der Partei entfernt. Es  war aber vorerst nur einem gewissen Kreis zugänglich, der sich damit beschäftigte.

 

Zwischen den Jahren 1960-1979 war das restliche in Daoismus oder Buddhismus eingewobene Qigong verboten. Genauso wie der Buddhismus, Daoismus und Konfuzianismus in der Gänze ebenfalls schwerer Verfolgung und Zerstörung ausgesetzt waren. Nach der Kulturrevolution wurde Qigong rehabilitiert und es entstanden viele Qigong Abteilungen in chinesischen Universitäten und Kliniken.  Mit großem Enthusiasmus versuchten chinesische Wissenschaftler Qigong mit westlichen Wissenschaften zu ergründen und die gesundheitlichen Auswirkungen zu erfassen. Dabei wurde Qigong von seinem spirituellen Wurzeln des Daoismus getrennt und als Instrument der Volksgesundheit angesehen, was allerdings zu einigen großartigen Sportwissenschaftlern und Qigong Professoren führte, die neue Formen erfanden und alte verlorene Formen rekonstruierten. Die Philosophie der traditionellen chinesischen Medizin wurde auch in den neuen Formen eng mit dem Qigong verbunden.  1972 wurde das Interesse des Westens an Qigong durch das rege Interesse von Richard Nixon größer, was zu einer langsamen Verbreitung des Qigong in den Westen führte.  Qigong wurde nach der Kulturrevolution Ende der siebziger Jahre  allgemein in China verbreitet und erfreut sich seitdem großer Beliebtheit. Auch die traditionellen Formen des Qigong wurden wieder geduldet und auch gegen den Daoismus und Buddhismus wurde nun nichts mehr unternommen. Das erste Qigong Buch in deutscher Sprache erschien in den frühen 80ern.

 

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